Lesungen  optional mit musikalischer Begleitung

Frühlingserwachen

Literarische Texte von L. Uhland, R. A. Schröder über E. Kästner, J. Ringelnatz, J. Guggenmoos bis hin zu M. Kaleko, M. Strauss und T. Marzik umspannen das Thema Frühling in seinen Facetten auf sehnsüchtige, liebe-volle und humorvolle Weise. 

Satirische Texte von H. Heine, E. Kästner, E. Roth, W. Busch, R. Gernhardt, J. Ringelnatz, J. Krüss, E. Kishon und anderen lassen gut Bekanntes wieder erkennen, treffen den Nagel auf den Kopf und lösen so manche Schuppe vom Auge. Eine Entwicklungsreise vom Alltäglichen, Menschlichen, zu Herzlichem und Schmerzlichem, Kindlichem und Göttlichem, Fortschrittlichem und Wirtschaftlichem bis zu Allfälligem und „doch noch Optimistischem“. 

Satirisch Menschliches

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aus dem Repertoire

und auf Anfrage

Annas Geheimnis

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Fünf weise Geschichten fürs kindliche Gemüt. "Diese Geschichten mögen alle Menschen erfreuen, die sich ihre kindlich-magische Spiritualität im Herzen bewahrt haben."

Herbstblätter

Perlen im Stundenglas

Literarische Texte von C. Busta, F. Hebbel, R. M. Rilke, Th. Fontane, E. Kästner, und V. Ferra-Mikura u.a. zeichnen unterschiedliche Herbststimmungen vom bunt wirbelnden Blätterwald über geheimnisvolle Wichtelwesen bis hin zur stillen Einkehr der Natur.

Texte von E. Borchers, C. Morgenstern, C. F. Meyer, E. Schawerda, M. Strauss, M. Ende, E. Fried, R. Gernhardt führen in eine humorvolle bis stille Betrachtung der Zeit und menschlichen Lebenszeit in ihren Phasen.

Knipsverrückt (ca. 4 Min.) 
Dorothee ist glücklich mit ihrem neuen Fotoapparat, doch unglücklicher Weise fehlt das Wesentliche auf ihren Bildern… 
Ein humorvolles, amüsantes Tanzstück zum Gedicht "Die knipsverrückte Dorothee" von James Krüss. 

Text: James Krüss, Die knipsverrückte Dorothee 
Musik: Frankie Paul, Hard work

Telefonie (ca. 3 Min.) 

Ach, was muss man oft von bösen Mädchen hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Grete und Pauline hießen… 
"Das verhexte Telefon" von Erich Kästner, der "Weibermarsch" von Franz Lehar und die choreografisch-theatralische Inszenierung verschmelzen zu einer Synthese - ein komödiantisches Kleinod! 

Text: Erich Kästner, Das verhexte Telefon 

Musik: Franz Lehár, Der Weibermarsch 
(Instrumental-Arrangement: Die Walzerperlen)

Ich zerbrochner Krug (ca. 6 Min.) 

Frau Marthe beklagt „ihre“ Ahnenreihe, hier noch zu sehen auf dem Krug! Doch Frau Marthe ist selbst an den in die Brüche gegangen Schicksalen zerbrochen – selbst zum zerbrochenen Krug geworden. Und ein Krug steht archetypisch wofür...? Wie in einer Familienaufstellung präsentiert sie „ihre“ Verwandten im Raum, lässt sich begeistert von  den Geschichten mitreißen und kämpft doch nur verzweifelt um die Würde und Ehre der letzten Scherben des Kruges, um sich selbst.

Kleists Originaltext legt sich wie von selbst über Montis Csardas und wird skurril "im Krug" vertanzt.

Text: Heinrich von Kleist, Monolog der Marthe aus „Der zerbrochene Krug“

Musik: Vittorio Monti, Csardas

Fesche Lola (ca. 3 Min.) 

Mit einem Ausflug in die 30er-Jahre zeigt sich die sog. „Emanzipierte“ vorerst als Femme fatale. An ihr Pianola lässt die Lola keinen ran. – oder doch? – und was dann – mit dem Mann?

Ein unverfängliches Tanzstück mit der verfänglichen Boa auf einem Tisch.

 

Musik: Friedrich Hollaender, Ich bin die fesche Lola

Westentaschen-Kabarett ist ein von mir geprägter Begriff.
Es handelt sich dabei um kurze, humorvolle, mehr oder weniger hintergründige, für sich stehende Stücke im Kabarett-Stil, die Sprache, Musik, Tanz oder choreografierte Bewegung, Gestik, Mimik und szenische Darstellung in unterschiedlicher Gewichtung in sich vereinen.
Meine bis jetzt entstandenen Stücke verwenden jedoch - im Gegensatz zum herkömmlichen Kabarett - keine eigenen Texte, sondern gehen von Gedichten namhafter Autoren, wie Erich Kästner oder James Krüss aus, bzw. sprechen die Liedtexte für sich. Da ich ein Faible für Kostüme und oft selbst konstruierte Requisiten habe, sind diese auch wesentlicher Bestandteil jener Miniaturstücke.
In die "Westentasche" passen die Gusto-Stückerl, weil sie zu unterschiedlichen Anlässen leicht "mitgenommen" und präsentiert werden können. Ihre Dauer bewegt sich im Rahmen von etwa 5 bis 10 Minuten. Sie alle sind Teil des Solo-Programms
Nockerl~Aquarium.Frauen knapp daneben.
Ich habe damit sicher nichts neu erfunden. Dieser Stil war und ist am ehesten im Kabarett anzutreffen. (Allerdings hat sich das Kabarett inzwischen in eine relativ einheitliche Richtung weiterentwickelt.) Zumindest konnte ich bis jetzt meine Stücke nicht dezidiert in ein bestimmtes, derzeit bestehendes Genre einordnen, was mich schließlich dazu bewog, den Begriff Westentaschen-Kabarett für meine Stücke zu prägen.
Elisabeth Lidwina Weninger

Blonde Frauen (ca. 4 Min.) 

So, wie ist das nun mit den blonden Frauen? Sind blonde Frauen jetzt also dümmer oder gefährlicher oder haben sie das gewisse Etwas? Auch wenn das Lied entgegen der gängigen Blondinenwitze ein "positves" (wenn auch ebenso sexy) Blondinenbild zeichnen will, es bleibt dabei: Ein Klischee wurde nur durch ein anderes Klischee ausgetauscht. 
Negatives wie positives Klischee gleichsam hinterfragt dieses Tanzstück "Blonde Frauen" und ist somit ein Aufruf gegen Vorurteile jeder Art. 
Auch wenn die äußeren Hüllen fallen, die offensichtliche Kunsthaar-Perücke bleibt. Sie ist unecht, wie die Klischees. Na, und die bleiben den armen Blondinen auch treu! Oder - ist das auch nur ein Klischee? Nimm dich in Acht vor Klischees und Perücken! 

Musik: Marlene Dietrich, Nimm dich in Acht vor blonden Frauen 

So ein Huhn (ca. 3 Min.) 

Ich wollt, ich wär´ ein Huhn – 
Na, wer will das nicht – ich meine, dann nicht mehr zu tun zu haben, als täglich nur ein Ei zu legen? 
Auf den ersten Blick einfach ein witziges und oberflächliches Tanzstück, das auf die Lachmuskeln geht; für jene aber, die es verstehen, zwischen den Zeilen mehr zu hören und „durch die Hülle“ zu sehen, wird dieses reizvolle Lied der Comedian Harmonists in Verbindung mit der getanzten Interpretation zu einer Satire über Rollenbilder, Rollenverhalten und über - in dem Fall – Männer, die den Kopf in den Sand stecken und sich Verantwortungen entziehen (möchten). 
Möglicherweise haben Comedian Harmonists auch Zeit- und Staatskritisches in diesem Lied verpackt. (Ich habe es nicht nachgeforscht, doch einige Worte ließen mich in Querverbindungen denken. In diesem Fall würde ich die Frage nach Verantwortung von einem anderen Standpunkt aus sehen, bzw. hinterfragen…) 

Musik: Comedian Harmonists, Ich wollt, ich wär´ ein Huhn

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Mein Kaktus (ca. 3 Min.) 

Die Waffen der Frauen sind biologisch. 
"Rundum-Frauen sind besonders - besonders kantig und antößig" (M.St.)
...denn "wenn ein ein Bösewicht was Ungezognes spricht, dann hol´ ich meinen Kaktus und der sticht!" 
Ein absolut komisches und witziges, stacheliges und sticheliges Tanzstück, zu dem das Kostüm einfach dazugehört! 

Musik: Comedian Harmonists, Mein kleiner grüner Kaktus

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Zauberlehrling im "neichen" Patriarchat (ca. 10 Min.) 

Die Emanzipation ist bereits so weit fortgeschritten, dass Männer nicht mehr nur Halbe - Halbe machen, sondern sie haben Gefallen am Haushaltsmanagement gefunden und schupfen so nebenbei noch ihren Beruf. Sie sind fortschrittliche Power-Männer und lieben es, wie seit jeher (das ist ein Urtrieb) das schwache Geschlecht zu umsorgen. 
Aber geht das mit rechten Dingen zu? Hexenmeister sind sie geworden! Sie haben nun auch im Haus die Fäden in der Hand und die Macht an sich gerissen. 
Und was ist uns geblieben? Als Zauberlehrling wagt Frau sich nun erneut in die Emanzipation. 

Texte: 
EL Weninger, Des neiche Patriarchat 
Johann Wolfgang von Goethe, Der Zauberlehrling - vertanzt mit Besen und klingenden Schuhen 

Musik: W.A.Mozart, Sagt, holde Frauen, Arie des Cherubino aus " Die Hochzeit des Figaro"

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Solo-Programme

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Nockerl~Aquarium. Frauen knapp daneben

Literarische Tanz-Humorette

Nockerl~Aquarium.Frauen knapp daneben, ein Juwel der literarischen Kleinkunst, trifft den Nerv der heutigen Single-Frauen. 

Gedichte und Texte von Erich Kästner, Trude Marzik, James Krüss, Joachim Ringelnatz, E. L. Weninger, sowie den Klassikern Heinrich von Kleist und Johann Wolfgang von Goethe verbinden sich auf faszinierende Art mit pointierten Liedern unterschiedlicher Genres, die in ungewöhnlicher, teils grotesker Weise vertanzt werden. 
Musik, Szene, Tanz und Sprache verschmelzen gelegentlich ineinander und lassen überraschend neue Formen entstehen. 
Tanzend und singend schlüpft Elisabeth L. Weninger in unterschiedliche Rollen und gestaltet einen szenischen Bogen mit viel Humor und hintergründiger Selbstironie. 

Frau Marthe, die „ihre“ Ahnenreihe am zerbrochenen Krug beklagt, eröffnet den Reigen jener Frauen, die nur knapp, aber doch daneben liegen / stehen. 
„Wie alles begann? – als wir Frauen die Klischees verrückten!“ – die frechen Mädchen, die Möchtegern-Damen, Traumfrauen, Klassefrauen und Allroundfrauen, die Fesche Lola und das Wiener Mädl, Dornröschen und Schneewittchen und die liebenswürdigen „Alten“. 
„Jede Frau hat ihr süßes Geheimnis“. Doch von den Netzen des Patriarchats lassen sie sich gerne fangen. „Sagt, holde Frauen, ist es Liebe?“… 

Spritzig, witzig, bissig – beste Unterhaltung mit Niveau! 

Nockerl~Aquarium. Frauen knapp daneben

Literarische Tanz-Humorette

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Durchgangsland

Literarische Performance

Literarische Texte von Rose Ausländer, Friederike Mayröcker, Elisabeth Schawerda, Silvia Immervoll, Maria Strauss, Elfriede Bruckmeier, Catarina Carsten u.a. in Verbindung mit moderner Tanzperformance führen in besinnlicher, zugleich herausfordernder Weise zum Wesentlichen, stoßen auf Fragen des Lebens. Ehrlich, berührend, kritisch, direkt und sinnlich spannt sich der Bogen von der Sehnsucht des Herzens zur Realität der Welt. 
Durchgangsland zeichnet eine Reise der Seele in ihren Entwicklungsstadien ausgehend von Herausforderungen der Gesellschaft und der inneren Suche nach Wahrheit und Liebe. 
Wort und Bewegung werden miteinander verschränkt. Lyrik, Szene und Tanz fließen ineinander und verschmelzen zur Performance. 

Tanzperformance und Rezitation

Durchgangsland

Literarische Performance

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